WIRKUNGSKREIS Einblicke bei RHO KOMBUDCHA

„Vom Feeling her ein gutes Gefühl“ .
#glückistbauchsache
15. November 2018
Man könnte fast meinen, Andi Möller hat nicht über Fußball gesprochen, als er kundgab: „Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl“. Schließlich wissen wir spätestens seit dem 15.11.2018, dass es noch mindestens eine weitere Sache auf der Welt gibt, die uns zu einem guten Bauchgefühl verhelfen kann: roher Kombucha. Und weil es in Hamburg zwei Personen gibt, die ein Feeling und Händchen für die Zubereitung dieses fermentierten Teegetränks haben, wollten wir uns bei unserem zweiten WIRKUNGSKREIS Einblick das junge Unternehmen RHO KOMBUCHA mal genauer ansehen.

In dieser Veranstaltungsreihe lassen sich Hamburger Unternehmen hinter die Kulissen blicken, die sich durch eine hohe Standortverbundenheit, besonderen Dienst an den Hamburger Bürgern und seinen Mitarbeitern sowie eine herausragende Stellung in ihrem Tätigkeitsfeld hervortun.

In einer Lager- und Fertigungshalle, auf dem Gelände des Hamburger Großmarkts gelegen, haben die zwei Gründer im Herbst 2018 nach vielen Monaten gewissenhafter Vorbereitungen, Marktanalysen, Gesundheits- und Hygieneschulungen, Einrichten ihrer Manufaktur und viel Forschung und Entwicklung ihre Braukessel in Betrieb genommen.
Genauer gesagt sind es Brau-Eier. Die haben nämlich durch ihre Form Vorteile gegenüber zylindrischen Kesseln in Bezug auf eine gleichmäßigere Fermentation. Einige der komplexen chemischen Prozesse in der Herstellung hat uns der für die Produktion zuständige Oliver Kruse nicht nur angenehm verständlich erklärt, sondern v.a. auch durch eigenhändiges titrieren, mitrechnen lassen von molarer Masse und Säuregehalt sowie natürlich der Verkostung hervorragend erleben lassen, wie aus gründlich gefiltertem Wasser, hochwertigem Tee, ein wenig Biozucker und natürlich den Kombucha-Kulturen ein besonders bekömmliches Getränk entsteht.

Jedoch wäre dieser Einblick kein WIRKUNGSKREIS Einblick, wenn wir uns nicht auch mit den Menschen in diesem Unternehmen beschäftigt hätten und dem, was sie dazu bewegt, diese Arbeit zu leisten.
Dazu hat uns Gründerin Jennifer Färber, die für RHO KOMBUCHA maßgeblich das Marketing und die Markenführung übernimmt, zunächst durch einige Anekdoten die Entstehungsgeschichte von der Idee bis zur Marktreife lebendig werden lassen.
Durch den Abend hindurch, der von gutem Essen und natürlich köstlichem Kombucha begleitet war, haben alle Teilnehmer durch vielfältige Fragen und Antworten einzigartige Einblicke auch in die Herausforderungen des Gründens bekommen und mit unseren beiden Gastgebern viel über die Begeisterung in ihrer Arbeit erfahren, aber ebenso auch viel Anerkennung und Wertschätzung dafür ausdrücken können.

Zum Schluss blieben zwei einfache Erkenntnisse.
Erstens: weil es in Hamburg RHO KOMBUCHA gibt, gibt es in Hamburg sehr guten, rohen Kombucha. Und das ist gut so!
Zweitens: von allen, die teilgenommen haben, wurde – wie auch schon beim ersten Einblick – so viel Interesse an weiteren Einblicken geäußert, dass wir in 2019 gerne weitere Einblicke in besondere Hamburger Unternehmen organisieren werden. Wann es dafür wohin geht, wird über unsere Homepage bekannt gegeben – oder über die XING Gruppe WIRKUNGSKREIS.

Von Benedict Meißner