28.04.2021


„Ich hatte einen Traum letzte Woche von Montag auf Dienstag. In diesem Traum besuchte ich Dan Zuhause. In meinem Traum wohnte er nicht dort, wo er wirklich wohnt. Es war ein großes Anwesen. Die Einfahrt von der Straße bis zum Haus war mehrere 100 Meter lang. So ging ich diese Einfahrt hoch und blickte im Laufen mal rechts und mal links in den Garten. Ich sah unterschiedliche Tierskulpturen die auf der Fläche des Gartens an unterschiedlichen Positionen aufgestellt waren. Diese waren aus unterschiedlichem Materialien, mal aus Holz, mal aus Stahl und mal aus Stein.

Das Erstaunliche war für mich, dass zwischen diesen Tierskulpturen unterschiedliche Gebilde waren, die gefühlt sinnlos irgendwie im Garten standen und sonderbar aus dem Boden ragten. Die Anordnung dieser Gegenstände wirkte sehr willkürlich und ohne System. Sie wirkten alle für sich und standen scheinbar in keinerlei Zusammenhang zueinander. Was mich verwunderte war, dass der ganze große Garten mit diesen Gebilden voll war. 

Als ich am Haus ankam fragte ich Dan nach diesen Gebilden und er sagte mir kurz, dass ich selbst sehen und bewerten soll. So gingen wir im Haus in den ersten Stock und blickten vom Balkon in den Garten. Der Blick aus der erhöhten Position machte das Erscheinungsbild des Gartens ein bisschen ruhiger, aber dennoch wirkte es etwas unverständlich für mich. 

Dan ging mit mir in den zweiten Stock des Hauses und auch hier begaben wir uns auf den Balkon. Von hier aus sah der Garten noch ruhiger aus und das was zuvor so willkürlich und zusammenhangslos zueinander wirkte, ergab ein anders Bild für mich. 

Gemeinsam sind wir dann auf die Dachterrasse im 4. Stockwerk gegangen und blickten auf den Garten runter. Sofort erkannte ich, dass die Gegenstände im Garten in einem perfekten Zusammenspiel zueinander standen. Nun ergab sich ein vollkommenes Bild für mich. Ich sah alle Tiere und keines von ihnen war durch ein anderes verdeckt. Durch die geänderte Perspektive wirkte es, als würden die Gegenstände alle in einander greifen. Die Gebilde wirkten bei der Draufschau, als würden sie gemeinsam das Deck eines Schiffes bilden. Die Tierskulpturen standen auf dem Deck des Schiffes und es zeichnete sich für mich das Bild einer großen Arche ab. Alle Gebilde des Gartens wirkten harmonisch zueinander und ergaben ein Gesamtbild ab. 

Die veränderte Perspektive, der Blick aus einem anderen Winkel sorgte dafür, dass das was anfangs befremdlich auf mich wirkte und ungeordnet schien, auf einmal im Großen und Ganzen einen Sinn ergaben.“

 

Mit dem Bericht von Andys Traum sind wir in das Treffen der Leiterinnen und Leiter der neuen Kirche gestartet, haben von Daniel Bartz einen Input zu Hebräer 12,3 gehört und danach die Frage an alle gestellt:

„Was begeistert dich daran am Meisten?“

Die Antworten seht ihr in dieser Wortwolke:

 

 

Was für eine Perspektive Gott für uns hat – was für Hoffnung, was für ein Versprechen – er hat alles durchlitten, er hat alles getragen, damit wir durch ihn befreit sind. Wir dürfen alle Erschöpfung, Zweifel und Sorgen auf ihn werfen, denn er ist davon weder überrascht noch überfordert! Er sieht das ganze Bild – das mag für uns sehr oft chaotisch, unvollständig, verwirrend und falsch sein – aber aus Gottes liebendem Blick ist es perfekt, genauso wie es ist. Zu jedem Zeitpunkt.

 

Die Erinnerung daran, dass unser allmächtige, liebende, gute Gott alles im Blick, alles unter Kontrolle und unendliche Ressourcen hat, dass wir bei aller Zerbrochenheit und Sünde geliebter sind, als wir es uns vorstellen können, setzte den Ton für die weiteren Gespräche im Treffen der Leiterinnen und Leiter.

So durften wir von Gerd und Ingrid, Benni und Matthes ihre Erfahrungen von Gottes Wirken hören und in kleinen Gruppen darüber sprechen, wo es konkreten Handlungsbedarf gibt, was die Vernetzung, Leitung und das Zusammenwachsen zu einer Kirche angeht.

 

Wir freuen uns darauf, die Gespräch nachwirken zu lassen und daraus Aufgaben und nächste Schritte für die Leitung zu entwickeln.