After Work Gottesdienst, 23. März 2017

Für mich war an diesem Tag der Name Programm: Auch als Studentin fühlte ich mich wirklich wie nach einem langen Arbeitstag und war ziemlich erschöpft. „Jetzt noch einen Gottesdienst – und dazu noch Musik machen …“, dachte ich mir und wollte mich viel lieber mit einer Tasse Tee auf meine Couch verkriechen. Nachdem wir uns mit Cajon, Gitarre und Klavier eingespielt hatten, der Soundcheck durch war und ich mir ein Stück Bananenbrot vom Buffet geklaut hatte, war ich mehr oder weniger bereit.
Als die beiden Jungs vom Vortragsstück anfingen, wurde es richtig schön und ich fühlte, wie die Anstrengung von mir abfiel. Das ging nicht nur mir so, sondern auch Daniel, dem Pastor neben mir, hatte die Musik ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Der Lobpreis lief dann sehr gut und so im Team Gott anzubeten war richtig schön. Normalerweise fällt es mir schwer, beim Cajon spielen abzuschalten, aber an dem Tag war es ganz einfach.
Die Predigt haben Daniel Bartz und Renate Fallbrüg sich geteilt. Was ich besonders gut fand: Sie haben sehr unterschiedliche Statements gemacht und sich den Ball immer wieder hin und her gespielt. Da fiel es leicht, zuzuhören. Nach dem Gottesdienst und der Zugabe der Vortragsmusiker mussten wir schnell los, weil wir zum Tanzen verabredet waren. Eigentlich erstaunlich, dass ich jetzt wieder Energie dafür hatte, nachdem ich den Gottesdienst so erschöpft begonnen hatte.

Ronja Franke