Dominic in Bahrenfeld

 

Ende 2019 wurde die Frage an das Hamburgprojekt herangetragen, die FeG Bahrenfeld als einen Standort in das Hamburgprojekt zu integrieren. Seit Anfang Mai ist Dominic mit einer 50 Prozent-Stelle in der FeG Bahrenfeld tätig. Wenn ihr mehr erfahren wollt, wie es dazu kam, was die FeG Bahrenfeld auszeichnet, warum Dominic hier eingesetzt ist und wie es künftig weiter gehen soll, dann lest, was Dominic dazu erzählt:

 

Etwas im Schatten des möglichen Zusammenschluss mit der CityChurch, ist seit kurzem die FeG Bahrenfeld ein Standort des Hamburgprojekts. Warum Bahrenfeld?

Schon vor dem Beginn des Hamburgprojekts war uns klar: Unser Auftrag ist größer als nur eine neue Gemeinde zu gründen. Es sind sehr viele verschiedene Gemeinden notwendig, um die Liebe von Jesus in die ganze Stadt zu bringen. Deshalb haben wir auch die Anfrage als Chance begriffen, unserer Schwestergemeinde, der Freien evangelischen Gemeinde in Bahrenfeld, zu helfen. Denn durch mehrere Konflikte und eine tiefgreifende Leitungskrise sind bisher alle Bemühungen für eine Wiederbelebung der Gemeinde im Sande verlaufen. Schließlich kam die Idee auf den Tisch unter dem Dach des Hamburgprojekts einen weiteren Neustart zu wagen.

Wie ging es dann konkret weiter?
Nach intensiven Gesprächen, reiflicher Überlegung und viel Gebet, haben wir uns entschieden diesen Weg ab Anfang Mai einzuschlagen. Dazu wurde ich von unserer Gemeindeleitung mit 50 Prozent  meiner Arbeitskraft als Pastor in Bahrenfeld eingesetzt. Ich bin sehr dankbar für ein tolles „Startteam“ vor Ort, das die Gemeinde gut kennt und mit mir an einem Strang zieht. Unser Ziel ist die Entwicklung der Gemeinde zu einem Standort des Hamburgprojekts in Bahrenfeld.

Warum bist du in der FeG Bahrenfeld eingesetzt?

Ich habe den Eindruck, dass Gott das so geführt hat und mich an dieser Stelle haben will. Es ist nicht nur so, dass die Gemeinde Heilung und Seelsorge braucht und das ganze Setting gut zu meinem Profil als „Hirten“ passt. Vor ein paar Jahren haben wir als Familie eine Entscheidung getroffen: Wir wollen da unseren Glauben leben, wo wir wohnen: In unserer Nachbarschaft, in Bahrenfeld. Wir lieben diesen Stadtteil. Das ist unser Zuhause. Hier sind unsere drei Jungs aufgewachsen. Hier sind unsere Freunde. Hier haben wir Wurzeln geschlagen. Wir haben guten Kontakt zu Nachbarn. Wir wollen dabei helfen, dass hier eine Kirche entsteht, welche die Liebe von Jesus in unsere Nachbarschaft strahlen lässt.

Nochmal zurück zur FeG Bahrenfeld: Was macht die Gemeinde aus?

Viele herzliche Senioren, ein hoher Altersdurchschnitt, eine sehr treue und hilfsbereite Gemeinschaft, Gastfreundschaft und eine tolle Arbeit unter Menschen mit Behinderung.

Wie teilen sich deine Aufgaben jetzt auf und wie gehört die FeG Bahrenfeld zum Hamburgprojekt?

Ich bleibe zu 100 Prozent Hamburgprojekt. Bahrenfeld soll sich ähnlich wie die „Schanze“ zu einem eigenen Standort entwickeln, der eng verzahnt mit der ganzen Gemeinde sein wird. Die anderen 50 Prozent meiner Arbeitszeit werde ich weiterhin mit einem Schwerpunkt auf Seelsorge, Mentoring, geistliche Begleitung, Kasualien (Kindersegnung, Hochzeiten, Beerdigungen) und auch für den Bereich der Docks einsetzen.