Bis auf Weiteres keine Veranstaltungen!

Was bedeutet christliche Nächstenliebe in diesem Augenblick in unserer Stadt? Was bedeutet es als Christ jetzt in unserer Gesellschaft zu leben?

Natürlich stehen diese Fragen in Verbindung mit dem Corona Virus und wie wir Christen damit umgehen.

Und die erste Antwort, die mir dazu einfällt, ist, dass wir proaktiv mithelfen wollen, dass sich das Virus langsamer ausbreitet und die Ansteckungskurve flach bleibt.

Wir denken, dazu gehört, dass wir unsere großen Veranstaltungen (einschließlich der Gottesdienste) für die nächsten Wochen aussetzen, Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten lassen, unsere Livestream-Plattformen nutzen, um uns als Gemeinde zu „versammeln“, und andere Wege finden, um unserer Gemeinde und unseren Nachbarn in dieser Zeit liebevoll zu dienen.

Auch, wenn wir unseren Gottesdienst sehr mögen und es uns schwer fallen wird, uns für eine Weile nicht alle live zu sehen, ist Kirche ja sowieso grundsätzlich mehr als eine Veranstaltung am Sonntag.

Es wird in der nächsten Zeit viele Möglichkeiten geben, um einander zu dienen, anderen zu helfen und sie zu lieben. Gerade auch die Docks sind dafür eine große Möglichkeit und bieten viele Ressourcen (wenn es allen gut geht und alle gesund sind).

Im Laufe der Geschichte haben sich Christen oft dadurch hervorgetan, dass sie bereit waren, den Kranken zu helfen, selbst bei Plagen, Pandemien und Verfolgungen. Sie liebten die Menschen und hatten keine Angst vor dem Tod.

Vielleicht ist es jetzt unsere Zeit, nicht an uns selbst, sondern an unsere Nachbarn zu denken. Viele von ihnen machen sich Sorgen, während sich das Virus ausbreitet.

Vielleicht können wir anfangen den Menschen um uns herum von der Hoffnung zu erzählen, die wir durch Jesus haben.

Jesus, der die Krankheit besiegt hat, der die Aussätzigen berührt und sie mit einem Wort geheilt hat. Jesus, der den Tod besiegt hat, der zu Lazarus sagt: „Komm heraus!“ Jesus, der zurückkehren wird, um diese Welt und die Körper aller, die auf ihn vertrauen, auferstehen zu lassen. Jesus, der sagt: „Fürchte dich nicht.“

Lasst uns also liebevoll Verantwortung übernehmen und gleichzeitig Gottes Perspektive nicht aus dem Blick verlieren.

An den Sonntagen wird es einen Livestream Gottesdienst geben, um uns daran zu erinnern.

Viele Informationen, updates und Ideen findet auf unserer Website und social media.

Daniel und die Kirchenleitung des Hamburgprojekts

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