Begegnungen mit Jesus – Tag 26

21.03.2021

Johannes 14,1-14

Obwohl Jesus seinen Tod und unbeschreibliches Leiden vor Augen hat, obwohl er bis ins Tiefste erschüttert ist, obwohl dies der Abend sein könnte, an dem alle anderen ihn mittragen und stärken, ist er es doch, der seine Jünger tröstet! Denn auch sie sind erschüttert. Sie wissen nicht, was kommen wird. Auch wenn Jesus seinen Tod schon mehrmals angekündigt hat, haben sie es nicht verstanden. Aber sie haben gehört, dass er sie verlassen wird. Was wird geschehen? Voller Unsicherheit und Sorge hören sie seine tröstenden Worte.

Es ist gut für sie, dass er sie verlassen wird, denn er wird eine Wohnung für sie im Haus des himmlischen Vaters vorbereiten. Jesus spricht hier über die Hoffnung des Himmels, also einem Leben in Gottes unmittelbarer Gegenwart. Und wie wundervoll ist das Bild, das er verwendet. Er selbst bereitet einen Platz für seine Jünger und auch für uns vor. Unser Namensschild hängt an der Wohnungstür, unser Platz am Tisch ist gedeckt. Es ist alles vorbereitet.

Aber Jesus bereitet uns nicht nur ein neues Zuhause vor. Nein, er selbst ist auch unser Weg in dieses neue Zuhause. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. In diesen drei Worten wird etwas sichtbar, das uns schon vom ersten Tag an durch das gesamte Johannesevangelium begleitet hat. Jesus ist die Wahrheit: Er zeigt uns, wie Gott wirklich ist. Er ist das Leben: Er ist derjenige, der uns Gottes Leben schenkt. Ein Leben, das unseren tiefen Hunger und Durst stillt und bis in Ewigkeit dauert. Und er ist auch der Weg zu Gott: Sein Kreuz hat die Tür zum Haus des Vaters weit aufgestoßen.

 

Reflexion und Gebet

Jesus tröstete seine Jünger in ihrer Unsicherheit mit einer großartigen Hoffnung. Wie spricht diese Hoffnung auch Trost in dein Leben? Jesus bereitet einen Platz für dich vor, für dich ganz persönlich. Und bis du eines Tages bei ihm sein wirst, wird er dich keinen einzigen Moment vergessen oder alleine lassen. Mit dieser Hoffnung kannst du in den heutigen Tag gehen.