Auszug aus dem Haus 73 – ein Bericht

Ich hatte das große Privileg beim Umzug des Büros aus der Schanze in die Neustadt dabei zu sein.

Zugegeben, es war ein seltsames Gefühl ein letztes mal in diesen Räumen zu sein. 

-Und das stimmt ja auch nicht, denn das Schanzenprojekt nutzt diese Räume ja weiterhin zum gottesdiensten. 

-Und irgendwie auch doch, denn es ist ein Abschied!

Ich werde zwar dem Fahrstuhl nicht hinterher trauern”zwinker, zwinker”, aber dem Guten und den prägenden Begegnungen im Haus 73 schon.

Aber so ist es wohl, wenn man umzieht: andere Adresse, neue Hausnummer, aber der Bewohner ändert sich ja nicht!

Zurück zur Arbeit: Da haben wir nun eine ganze Menge Bücher, Ikea Möbel und so manche Erinnerung in den LKW geladen, in der Hoffnung in der CC Platz für alles zu finden! 

Na ja, wie soll ich sagen, die hatten auch ohne unseren 7,5 Tonner schon ein volles Gemeindehaus…

Das ist jetzt noch voller…und zwar nicht nur mit Büroaustattung sondern auch mit Erwartungen, Visionen und Menschen.

Zumindest theoretisch, denn wir dürfen uns ja grad nicht treffen,… also nur online.

Schön war der offene Empfang, Hernan, der Hausmeister,der den Poller aus der Strasse hob um den Weg für den LKW zum Haupteingang frei zu machen, Türen auf und los!

Ich würde mutmaßen, das Büro an der Michaelispassage ist noch weit entfernt von gemütlich, aber trotz allem finde ich den Ausblick, dieses Gebäude im Schatten des Michels zu unserer gemeinsamen Heimat zu machen, den Knaller.

Mitten im geschichtsträchtigsten Teil Hamburgs dürfen wir eine Gemeinde bauen, die unsere Freunde, unsere Nachbarn, unsere Stadt auf dem Herzen hat!   

Michi