Kirche für die Stadt

Mission

Wir sind hier, um die Stadt Hamburg geistlich, sozial und kulturell zu gestalten.

Geistlich

Kirche, Gott und das Evangelium von Jesus Christus. Was hat das heute in Hamburg mit uns zu tun?

Kulturell

Arbeit, Arbeit, Arbeit. Dann noch Konzerte, Filme, Theater und Kunst. Was hat das mit dem Glauben zu tun?

Sozial

Wir lieben unsere Stadt und wollen mithelfen, sie zu einem schöneren und gerechteren Ort zu machen.

"Unser Bestes"
Unser Bestes Hamburgprojekt

"Unser Bestes"

„Unser Bestes“

Wer ein Pfadfinder ist, weiss, dass das der Gruß der Wöflinge ist. Wenn der Akela sein Rudel mit dem Wolfsgeheul zusammenruft, antwortet das Rudel auf die Frage: „Was wollt ihr geben?“ mit „Unser Bestes!“.

Vom 23.-25. Juni richteten die Stadtpfadfinder unter diesem Thema, ein Wölflingslager für alle Likedeeler aus. Dazu zählen alle Pfadfinder der freien evangelischen Gemeinden hier im Norden. Untergebracht waren wir im Gemeindezentrum der FeG Hanstedt. Am Freitag ging es mit einem gemeinsamen Abendessen los. Danach war reichlich Zeit für Spiele, singen und am Lagerfeuer sitzen. Natürlich unter einer Jurte, dem schwarzen Pfadfinderzelt. Den ganzen Samstag verbrachten wir im Wald. Die Wölflinge waren damit beschäftigt sich aus einem Kotenblatt einen regensicheren Unterschlupf zu bauen. Eine Gruppe hatte sich als Sitzgelegenheit sogar eine Schaukel gebaut. Es wurde geschnitzt, gespielt, erzählt, erkundet, gebaut. Das es oft regnete, haben die Kinder überhaupt nicht mitbekommen. Am späten Nachmittag kamen wir zur Gemeinde zurück. Mit Bärenhunger wurde gemeinsam am Feuer gekocht. Ein großer Topf mit Bolognese, einer mit Nudeln. Und alle wurden satt. Und dann stand der Höhepunkt des Wochenendes an, die Versprechensfeier. Neun Kinder haben ihr Wölflingsversprechen abgegeben. Damit versprechen sie, auf Gottes Wort zu hören und danach zu leben. Jederzeit zu helfen und ihr Bestes zu tun, sowie das Wölfingsgesetz zu befolgen. All das passiert unter einer Jurte am Lagerfeuer.

Das Versprechen gibt man seinem Stammesführer, in diesem Fall dem stellvertretenem Regionalführer und seinem Rudel ab. Alle Anwesenden stehen in ordentlicher Kluft dabei, ein paar halten Fackeln und alle zeigen den Pfadfindergruß. Das ist richtig aufregend und für uns Erwachsene sehr bewegend. Am Sonntag feierten wir unseren selbstgestalteten Pfadfindergottesdienst. Und als Erinnerung, dass wir an diesem Wochenende und zukünftig unser Bestes tun wollen, gab es am Ende ein rotes Band ums Handgelenk.

Wahrscheinlich ist es bei den meisten schon abgerissen, ausgeleiert und verloren gegangen. Aber wen stört das, wir haben versprochen unser Bestes zu tun und ein Pfadfinder ist treu, indem was er sagt und tut. Und das ist ihm ins Herz geschrieben.

Eure Barbara