Kirche für die Stadt

Mission

Wir sind hier, um die Stadt Hamburg geistlich, sozial und kulturell zu gestalten.

Geistlich

Kirche, Gott und das Evangelium von Jesus Christus. Was hat das heute in Hamburg mit uns zu tun?

Kulturell

Arbeit, Arbeit, Arbeit. Dann noch Konzerte, Filme, Theater und Kunst. Was hat das mit dem Glauben zu tun?

Sozial

Wir lieben unsere Stadt und wollen mithelfen, sie zu einem schöneren und gerechteren Ort zu machen.

In der Wüste
Wadi David

In der Wüste

Autofahrt

Vom See Genezareth ging es im Jordantal zum Toten Meer in die Wüste. Was für eine faszinierende Landschaft begegnete uns dort! Bizarre Felsformationen und Höhlen, karges Land, der tiefste Punkt der Erde, das Tote Meer mit 80 km Länge, und wo immer Wasser war, zeigte sich etwas Grünes. Wir waren froh, dass wir den Frühling mit nur fast 40 Grad erwischt haben, hier wird es schon auch mal 50 bis 60 Grad heiß... Entlang des Jordans gab es einige wenige schattige Plätze. Dort besuchten wir auch die Taufstelle von Jesus, die erst vor kurzem als besinnlicher und schön angelegter Ort zugänglich ist. Die ganze Strecke entlang des Jordans ist heute die West Bank, also palästinensisches Gebiet mit unterschiedlichen "Sicherheitsstufen" von Seiten der Israelis. Die Schilder mit "Vorsicht Minen" hatten in dieser kargen Landschaft und der Mittagshitze eine merkwürdige Anmutung.

An einem der Tage ging es vier Uhr morgens vom Camp aus los, um eine dreiviertel Stunde nach Masada aufzusteigen, eine 2000 Jahre alte Festung. Der Sonnenaufgang war fantastisch! Am Nachmittag entdeckten wir das Wadi David. Ob David hier wohl einige seiner Psalmen geschrieben hat? Hier konnte man zwar leider nicht Flusswandern wie einige Tage zuvor. Die Erfrischung tat aber so gut! Kurz zuvor hatten wir noch einen platten Autoreifen - unsere Jungs haben das aber super hingekriegt, und so konnte es weitergehen, wenn auch mit geringerer Geschwindigkeit! Zum Tageabschluss stand noch das obligatorische Bad im Toten Meer auf dem Programm, es ist wirklich so, dass der Wasserauftrieb durch den extrem hohen Salzgehalt das Sitzen und Liegen ermöglicht hat. Sehr lustig! Am Abend gab es im wunderbaren Camp leckere selbstgekochte Pasta, die später zum leckersten Essen des ganzen Israel-Urlaub gekürt wurde. Chapeau!

Auf dem Weg nach Jerusalem machten wir noch einen Abstecher nach Jericho in die West Bank, Sicherheitszone A. Dort besuchten wir Anouschka aus unserer Gemeinde, die gerade einige Zeit ehrenamtlich für Seeds of Hope in Jericho arbeitet. Die Organisation kümmert sich um die Menschen vor Ort, betreibt einen Kindergarten und eine Vorschule, gibt Englisch- und Computerkurse für Einheimische und hilft, wo es nötig ist. Zur Zeit wird zum Beispiel eine Wasserquelle erschlossen, um Trinkwasser - ein knappes Gut in der Region - verfügbar zu machen. Dann ging es auf nach Jerusalem, ab jetzt waren wir autolos unterwegs!