Kirche für die Stadt

Mission

Wir sind hier, um die Stadt Hamburg geistlich, sozial und kulturell zu gestalten.

Geistlich

Kirche, Gott und das Evangelium von Jesus Christus. Was hat das heute in Hamburg mit uns zu tun?

Kulturell

Arbeit, Arbeit, Arbeit. Dann noch Konzerte, Filme, Theater und Kunst. Was hat das mit dem Glauben zu tun?

Sozial

Wir lieben unsere Stadt und wollen mithelfen, sie zu einem schöneren und gerechteren Ort zu machen.

Der pinke Elefant

Der pinke Elefant

Pornographie kommt von dem griechischen Wort porneia. Hierzu wollte ich euch einige Informationen und Hilfestellungen weitergeben.

"Porneia ist eine allgemeine Bezeichnung für unerlaubten und unmoralischen Geschlechtsverkehr und sexuelle Beziehung. In den biblischen Texten wird porneia meistens mit Unzucht übersetzt. Die etymologische Ableitung des Wortes beleuchtet die Gesinnung, die sich dahinter verbirgt. Porneia ist Prostitution und porne eine Prostituierte. Wahrscheinlich hängen diese Wörter mit dem Verb pernumi - verkaufen zusammen. Porneia ist also die Liebe, die man kaufen und verkaufen kann, die natürlich keine Liebe im wirklichen Sinne ist."

Der grosse und grundlegende Irrtum daran ist, dass die Person, mit der solche Liebe ausgeübt wird, nicht wirklich als Person, sondern als Ding betrachtet wird. Sie ist nur ein Werkzeug, mit dem die Forderungen der Lust und Leidenschaft befriedigt werden. Wahre Liebe ist die völlige Einheit zweier Persönlichkeiten, so dass sie zu einem Wesen verschmelzen und jeder seine eigene Erfüllung in der Einheit mit dem anderen findet. Porneia dagegen beschreibt ein Verhältnis, bei dem einer der Partner gekauft und nach Belieben beiseite gelegt wird, so wie man eine Sache kaufen und beiseite legen kann; es zeigt ein Verhältnis, in dem weder Einheit zustande kommt noch Achtung für die Persönlichkeit des anderen Platz haben kann.

Nun, was ist denn so schlimm an Sexfilmen? 

Millionen Menschen gucken sie – und die wenigsten werden süchtig davon. Pornos sind Teil der Gesellschaft, ob man will oder nicht. Experten nennen Internetpornographie „den blauen Elefanten im Raum“ – unübersehbar, aber keiner spricht darüber. Und doch stimmen viele dieser Leute überein, dass Pornographie und der Konsum von Pornographie Auswirkungen auf unsere Beziehungen, auf unsere Sexualität und nicht zuletzt auch auf unsere Gesellschaft hat. 

Die Psychologin Frau Freitag leitet gemeinsam mit ihrem Mann die Fachstelle Mediensucht „return“ in Hannover. Freitag beunruhigt besonders, dass Pornographie bei Jugendlichen und Studenten scheinbar selbstverständlich dazugehört. Mehr als die Hälfte aller 6.500 befragten männlichen Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren, die an der Studie „Sexualverhalten in Deutschland“ der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS) von 2008 teilnahmen, konsumierten mindestens einmal in der Woche Pornos, 20 Prozent sogar täglich. „Das Problem daran ist auch der Narzissmus. Der Anspruch, alles haben zu wollen, wann und wie man es will“, sagt Freitag. „In Internetpornos kann man das per Klick bestimmen. Alter, Ethnie, Hautfarbe, Stellungen, Praktiken. Sexualität werden zum Konsumgut.“ 

"Die Zeitverschwendung ist ungeheuer. Finanzanalysten schätzen den Wert der Online-Pornografie auf zehn Milliarden Dollar, doch das entspricht nicht annährend den Verlusten, bedenkt man die Vergeudung menschlicher Energie, geschätzt auf 200 Millionen Mannstunden, in denen man Firmen gründen könnte, Kinder aufziehen, Krebs heilen, Meisterwerke schreiben oder Dachboden aufräumen, anstatt Seiten ... anzustarren.
Wie radikal Pornografie unseren sonstigen Plänen und Neigungen widerspricht, wird erst nach dem Orgasmus deutlich. Noch einen Moment zuvor war man bereit, einem weiteren Mausklick die gesamte weltliche Habe zu opfern, nur um gleich darauf mit Scham und Schande das Ausmaß des zeitweiligen Versagens der eigenen geistigen Zurechnungsfähigkeit zu konstatieren." Alain de Botton  

Hier nun einige Hilfen und Ideen, um sich mit diesem Thema weiter auseinander zu setzen! 

Informationen und Hilfen
www.return-mediensucht.de
www.yourbrainonporn.com
www.porno-ausweg.de
www.pornohilfe.de
www.nacktetatsachen.at

Gute Filter gegen Pornos
www.internetsafety.com
www.netnanny.com
www.salfeld.de 

kleine Bibliographie
Pahl, Christoph „Voll Porno!“ Warum echte Kerle „Nein“ sagen, Marburg: Francke-Verlag, 2010.
Gernert, Johannes, Generation Porno, Jugend, Sex, Internet, Fackelträger-Verlag.
Hilkens, Myrthe, McSex, Die Personifizierung unserer Gesellschaft, Orlanda-Verlag.
Schirrmacher, Thomas, Internetpornografie: und was jeder darüber wissen sollte, Holzgerlingen: Hänssler-Verlag, 2008.
Perkins, Bill, „und führe dich nicht in Versuchung“, Wie Männer lernen können, nicht schwach zu werden, Asslar: Gerth Medien GmbH, 2000.
Genung, Mike, Mein Weg zur Heilung, Eine Biographie, LOVEISMORE-Verlag, 2008.
Earle, Ralph H. & Laaser, Mark R., Wenn Bilder süchtig machen, Giessen: Brunnen-Verlag, 2005.
Pfeifer, Dr.med. Samuel, Internetsucht, Verstehen-Beraten-Bewältigen.
Arterburn, Stephen u.a., Jeder Mann und die Versuchungen, 4.Aufl., Holzgerlingen: Hänssler- Verlag, 2007.